Schluss mit Prokrastination – Endlich innere Blockaden überwinden

Schluss mit Prokrastination – Endlich innere Blockaden überwinden

Schluss mit Prokrastination – Endlich innere Blockaden überwinden 2560 1446 Melanie Lirk

Du steckst in einem Job fest, obwohl du eigentlich schon lange wechseln oder kündigen wolltest? Du bist in einem Verhaltensmuster gefangen und sabbotierst dich ständig selbst?

Ich selbst kenne diese Situation nur zu gut. In meiner letzten Festanstellung war ich 7 Jahre. Ich habe mich gefühlt, als würde ich in meinem Job feststecken. Ich hatte keine Ahnung, was ich will, was ich kann und wo ich anfangen soll, zu suchen.

Schritt für Schritt habe ich mir Wissen angeeignet. Ich habe mich selbst besser kennengelernt und hinterfragt und Methoden aus dem Systemischen Coaching erlernt, um auch andere dabei zu unterstützen, positive Veränderung in ihrem Leben zu kreieren.

DER 1. SCHRITT

Die Voraussetzung, um dich aus Situationen und Verhaltensmustern zu befreien ist, die guten Gründe zu verstehen, die dich aktuell NOCH davon abhalten, etwas zu verändern.

3 gute Gründe, die dich davon abhalten, etwas zu verändern
  1. Du bist nicht faul, du willst dich nur schützen
    In einer Situation zu verharren spart Energie und schützt dich davor zu scheitern. Wenn du dich nicht bewirbst, nicht für dich einstehst, keine Gehaltserhöhung oder Weiterbildung forderst, deine Ideen im Meeting nicht einbringst, riskierst du auch nicht zu scheitern oder zurückgewiesen zu werden.
  2. Dein Gehirn ist nicht darauf programmiert glücklich zu sein
    Unser Gehirn ist darauf programmiert zu überleben, nicht darauf, glücklich zu sein. Etwas zu verändern birgt immer ein Risiko und versetzt unser Gehirn in Alarmbereitschaft. Zudem ist unser Gehirn energieeffizient. Es will jetzt Energie sparen, um später im Falle einer Bedrohung mehr Energiereserven zur Verfügung zu haben.
  3. Dich selbst abzuwerten blockiert dich
    Wenn wir etwas ewig vor uns herschieben, fühlen wir uns unzulänglich. Wir schämen uns und werten uns selbst ab. Diese Scham und Selbstabwertung blockieren Veränderung.

Dadurch, dass ich in meinem gewohnten Umfeld geblieben bin, habe ich mich zwar nicht gut, aber dafür sicher gefühlt. Mein Job war irgendwann Routine. Ich musste keine zusätzliche Energie aufwenden, um mich neu einzuarbeiten, zu beweisen etc. Gleichzeitig habe ich mich wahnsinnig dafür verurteilt, dass ich es nicht schaffe, etwas an meiner Situation zu verändern.

Werde neugierig und sei ehrlich mit dir selbst. Finde für dich heraus, welche Funktion dein „ungünstiges“ Verhalten oder deine aktuelle Situation hat.

Es gibt immer einen Nutzen, den du daraus ziehst. Gleichzeitig zahlst du einen Preis. Du opferst etwas anderes dafür.

Mit diesen beiden Übungen kannst du dich aus der Prokrastination befreien:
Übung 1: Kosten-Nutzen-Analyse

Mache eine Kosten-Nutzen-Analyse deiner aktuellen Situation. Was willst du schon seit langem verändern, kommst jedoch nicht vom Fleck? Beschreibe eine Situation, in der du gerade unzufrieden bist oder ein Verhalten, das du schon seit langem ändern möchtest.
Ausgehend von deiner Situation oder dem Verhalten, schreibe für dich auf:

  1. Kosten für die Fortsetzung des Verhaltens/der Situation
  2. Nutzen für die Fortsetzung des Verhaltens/der Situation
  3. Nutzen für die Veränderung des Verhaltens/der Situation

Beispiel:

  1. Kosten meiner damaligen Situation: Frust, Lethargie und Unzufriedenheit. Mich jeden Tag aufs Neue für etwas zu motivieren, was mich nicht erfüllt, hat mich gestresst und mir Energie und Leichtigkeit geraubt. 
  2. Nutzen der Situation: ein regelmäßiges Einkommen, einen guten Lebensstandard, das Gefühl finanzieller Sicherheit, Stabilität und Struktur und dadurch eine gewisse Entspannung.
  3. Nutzen der Veränderung: Lernen und Wachsen, das Gefühl selbst etwas bewirken zu können (Selbstwirksamkeit), Zufriedenheit auf lange Sicht, Motivation, Freude und Leichtigkeit. 

Deine Situation klar zu beschreiben ist der 1. Schritt in die Veränderung.

Du kannst das mit einem Besuch beim Arzt vergleichen. Wenn du deine Symptome nicht konkret benennen kannst, bekommst du nicht die richtigen Medikamente. Die Bereitschaft, den Nutzen deines Verhaltens und deiner Entscheidungen anzuerkennen, kreiert ein positives Momentum.

Übung 2: Ängste, Wünsche und Ressourcen

Nun kannst du dich den Ängsten, Wünschen und Ressourcen widmen. Erstelle eine Liste deiner drei größten Ängste, Wünsche und Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen.

Beispiel:

  1. Meine damaligen Ängste: Nicht genug Geld zu verdienen, um meinen Lebensstandard zu erhalten, Angst davor Abstriche machen zu müssen; Angst davor, dass mich niemand beauftragen wird, da ich nicht gut genug bin; Angst davor, dass andere mich belächeln, falls ich scheitere etc.
  2. Meine damaligen Wünsche: Morgens aufzustehen und Lust zu haben auf meine Arbeit, die Freiheit zu entscheiden wann, von wo aus und mit wem ich zusammenarbeite, an Dingen zu arbeiten, die mir Spaß machen und mich motivieren, mehr zu lernen etc.
  3. Meine damaligen Ressourcen: meine Coaching-Weiterbildungen, 9 Jahre Berufserfahrung, meine Ersparnisse, Menschen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen, mein Ehemann, mein eigener Antrieb, meine Fähigkeit, neue Kontakte zu knüpfen und mein berufliches und privates Netzwerk etc. 

Zu guter Letzt habe ich noch einen Buchtipp für dich, der mir sehr dabei geholfen hat, meine Blockaden endlich zu überwinden:

Buchtipp: „The Science of Stuck“ von Britt Frank

Ich empfehle dir, das Buch „The Science of Stuck“ von Britt Frank. Mit diesem Buch erhältst du einen forschungsbasierten Werkzeugkasten, um zu überwinden, was dich zurückhält – im Leben, in der Liebe und im Beruf. Das Buch ist aktuell nur auf Englisch erhältlich.

Britt Frank war zu Gast in zahlreichen Podcasts, wie beispielsweise einem meiner Lieblingspodcasts „Slo Mo: A Podcast with Mo Gawdat“.
👉🏻 HIER geht’s zur Folge.

Mehr Übungen: „Happiness at Work Guide“

Du hättest gerne noch mehr Übungen, um Trägheit zu überwinden und ins Tun zu kommen?
👉🏻 Dann lade dir meinen HAPPINESS AT WORK GUIDE herunter.

Persönliche Unterstützung im 1:1 Coaching

Diese ganzen Fragen alleine für sich zu beantworten, kann überwältigend sein. Wünscht du dir jemanden an deiner Seite, der dir dabei hilft, erste innere Klarheit zu gewinnen? Dann schreibe mir für ein 1:1 Coaching.

👉🏻 HIER findest du Erfolgsgeschichten meiner Coachees.

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